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Vater gesteht: Fünf Wochen alten Sohn aus Panik geschüttelt

"Lebensfreude verspüre ich gar keine mehr, seit das passiert ist"

xity deutschland | Mo. 20.02.2012 10:35 |
Ein wegen fahrlässiger Tötung seines Babys angeklagte Vater hat am Montag vor dem Landgericht Braunschweig die Tat gestanden. Er habe seinen fünf Wochen alten Sohn aus Panik geschüttelt, sagte der 28-Jährige beim Prozessauftakt. Das Baby hatte zuvor aus der Flasche getrunken und kein "Bäuerchen" gemacht.
Braunschweig (dapd-nrd). Ein wegen fahrlässiger Tötung seines Babys angeklagte Vater hat am Montag vor dem Landgericht Braunschweig die Tat gestanden. Er habe seinen fünf Wochen alten Sohn aus Panik geschüttelt, sagte der 28-Jährige beim Prozessauftakt. Das Baby hatte zuvor aus der Flasche getrunken und kein "Bäuerchen" gemacht. Der Angeklagte hatte es daraufhin auf die Couch gelegt, um zur Toilette zu gehen. Als er nach drei bis vier Minuten wiedergekommen sei, sei das Kind rot angelaufen gewesen. Im Krankenhaus wurde ein Schütteltrauma festgestellt, das Kind starb 14 Tage später an den schweren Folgen. "Lebensfreude verspüre ich gar keine mehr, seit das passiert ist", sagte der Angeklagte. dapd
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