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Weil bedauert: Präsidentenamt bleibt in Männerhand

Die Wahl eines Mannes, dessen "Wort Gewicht hat", sei gute Perspektive nach den letzten Erfahrungen

xity deutschland | Mo. 20.02.2012 17:25 |
Die Nominierung von Joachim Gauck für das Bundespräsidentenamt birgt nach Ansicht des SPD-Landesvorsitzenden Stephan Weil einen Wermutstropfen. Nach 60 Jahren sei das Amt des Bundespräsidenten das letzte Verfassungsorgan, das eine reine Männerdomäne bleibe, beklagte Weil am Montag in Hannover.
Hannover (dapd-nrd). Die Nominierung von Joachim Gauck für das Bundespräsidentenamt birgt nach Ansicht des SPD-Landesvorsitzenden Stephan Weil einen Wermutstropfen. Nach 60 Jahren sei das Amt des Bundespräsidenten das letzte Verfassungsorgan, das eine reine Männerdomäne bleibe, beklagte Weil am Montag in Hannover. Die Wahl eines Mannes, dessen "Wort Gewicht hat", sei aber eine gute Perspektive nach den letzten Erfahrungen. Gleichzeitig sei Gaucks Nominierung ein "Eingeständnis eines schweren politischen Fehlers" von CDU und FDP, der die Steuerzahler viel Geld koste. "Nach zwei Fehlgriffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das Amt des Bundespräsidenten deutlich beschädigt", befand der Spitzenkandidat für die Landtagswahl. dapd
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