Sachsen sendet 33 Delegierte zur Bundespräsidentenwahl
Landtag entscheidet bis Anfang März über die Wahlmänner und -frauen
Sachsen wird sich voraussichtlich mit 33 Delegierten an der Bundespräsidentenwahl in Berlin beteiligen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Dienstag aus Behördenkreisen. Offiziell will die Bundesregierung die Zahl der Wahlmänner und -frauen, die jedes Bundesland gemäß seiner Bevölkerungszahl stellen darf, am Mittwoch oder Donnerstag (22. oder 23. Februar) bekannt geben.
Dresden (dapd-lsc). Sachsen wird sich voraussichtlich mit 33 Delegierten an der Bundespräsidentenwahl in Berlin beteiligen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Dienstag aus Behördenkreisen. Offiziell will die Bundesregierung die Zahl der Wahlmänner und -frauen, die jedes Bundesland gemäß seiner Bevölkerungszahl stellen darf, am Mittwoch oder Donnerstag (22. oder 23. Februar) bekannt geben.
Der als Bundespräsident nominierte Bürgerrechtler Joachim Gauck stellt sich am 18. März zur Wahl. Gewählt wird der Präsident in der Bundesversammlung, die sich aus den 620 Bundestagsabgeordneten und einer gleich großen Zahl von Delegierten aus den Ländern zusammen setzt.
Die sächsischen Delegierten sollen am 7. oder 8. März im Plenum oder zuvor in einer Sondersitzung bestimmt werden, sagte Landtagssprecher Ivo Klatte in Dresden. Der Landtag könne die Vertreter erst wählen, wenn die Bundesregierung die Zahl der auf die Landesparlamente entfallenden Mitglieder offiziell im Bundesgesetzblatt veröffentlicht hat.
Zur Wahl des zurück getretenen Bundespräsidenten Christian Wulff hatte Sachsen 34 Vertreter in die Bundesversammlung geschickt. Berechnungsgrundlage für die Verteilung der Plätze aus den Ländern ist deren Einwohnerzahl am Stichtag, der diesmal der 30. September 2011 war.
dapd