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Jedes Jahr am 11.11. pünktlich um 11:11 Uhr ist es soweit. Dann heißt es in der Landeshauptstadt wieder "Düsseldorf Helau" und die fünfte Jahreszeit wird unter dem Motto "Hütt dommer dröwer lache" (Und heute lachen wir drüber) offiziell eingeläutet.Das närrische Rheinland erwacht zum Leben. In diesem Jahr steht das Treiben unter dem Motto "Hütt dommer dröwer lache" offiziell. Die diesjährige Session ist jedoch keine normale, steht sie doch unter einem ganz besonderem Stern. Der Auftakt der Karnevals fällt auf den 11.11.11, einem Datum, das kalendarisch nur alle 100 Jahre wiederkehrt. Zu diesem Jubiläum soll alles größer, bunter, närrischer werden. Auf dem Burgplatz wird erstmals ein riesiges Festzelt errichtet, in dem 2.200 Jecken Platz finden werden. Alles beginnt mit dem Erwachen des Hoppeditz auf dem Rathausplatz. Der Erzschelm erlöst die tausenden wartenden Jecken und fordert den Oberbürgermeister zu einem närrischen Wortduell. Nach den offiziellen Eröffnungsreden verwandelt sich die Altstadt wieder in die "Längste Theke der Welt", an der wieder kräftig gesungen, geschunkelt und gebützt wird. In den folgenden Wochen und Monaten erwartet das närrische Rheinland weit über 300 Sitzungen, Empfänge und Kostümbälle. Zwischen Altweiber und Aschermittwoch wird dann so richtig gefeiert. Am Donnerstag, 16. Februar 2012, stürmen die Frauen an Weiberfastnacht, um 11:11 Uhr, das Rathaus und entmachten das männliche Geschlecht symbolisch durch das Abschneiden ihrer Krawatten. Am Samstag, 18. Februar 2012, läutet der Jugendumzug den Straßenkarneval ein. Die kleinen und großen Jecken ziehen gemeinsam durch die Düsseldorfer Innenstadt, bevor am Karnevalssonntag, 19. Februar 2012, die Königsallee erobert wird. Absolutes Highlight einer jeden Karnevalssession ist der Festzug am Rosenmontag. Geschmückte Karnevalswagen, Fußgruppen, Musik, Tanz und jede Menge Kamelle sorgen in der gesamten Innenstadt für ausgelassene Partystimmung. Das Ende der Karnevalssession am Aschermittwoch, 22. Februar 2012, wird mit der offiziellen Verbrennung des Hoppeditz beschlossen. Denn auch die schöneste Zeit des Jahres muss einmal zu Ende gehen. |
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